Kotlin Native 0.6 verbessert Multiplattform-Support

Jetbrains kündigt die neue Major-Version 0.6 für sein LLVM-Backend Kotlin Native an. Die unterstützt Multiplattform-Projekte besser, mit dem STM32 ein erstes Embedded-Board und erzeugt kleinere Webassembly-Binaries.

Kotlin Native richtet sich vor allem an Entwickler, die Code für Plattformen bauen, auf denen keine virtuellen Maschinen laufen, etwa iOS und Embedded-Geräte. Compiler und Gradle-Plugin unterstützen laut Ankündigung in der neuen Version Multiplattform-Projekte besser, ein Gradle-Build lässt sich dadurch für verschiedene Kotlin-Backends verwenden, etwa die Java Virtual Machine, Native und Javascript.

Mit der neuen Version lassen sich Kotlin-Programme zudem für Embedded-Geräte übersetzen, dank dem Zephyr-Project-Kernel etwa für den STM32-Microcontroller. Der Support sei aber noch experimentell, vor allem in Sachen C-Interoperabilität bestehe noch Nachholbedarf.

Austauschbare Kollektionen

Neu ist auch, dass Collections von Kotlin und Objective-C nun transparent miteinander funktionieren. So lassen sich Kotlin-Elemente wie “List”, “MutableList”, “Set” oder “Map” als Opbjective-C- oder Swift-Collections verwenden, also “NSList”, “NSMutableList” und so weiter, wenn der Entwickler den Code im passenden Modus kompiliert.

Nicht zuletzt gibt es ein Update für das Clion-Plugin, dass Entwickler allerdings neu installieren müssen, Updates funktionieren zurzeit nicht. Linux-Binaries für die neue Version lassen sich über Github herunterladen.

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