In der letzten Woche hat sich das Entwicklerteam der freien Groupware Kolab zu einem Developer Sprint in Berlin getroffen. Jetzt gibt ein erster Blogpost einen Überblick über die Ergebnisse.
Wie bereits rund um die KDE-Akademy zu hören war, tut sich derzeit einiges beim Kolab-Projekt. Der Groupware-Server, der komplett aus Open-Source-Software besteht und dabei ohne Datenbank auskommt, strebt auf die Version 3 zu, die im Herbst veröffentlicht werden soll. Um die Entwicklung voran zu treiben, trafen man sich vor wenigen Tagen auf Einladung von Kolab Systems und KDAB in Berlin, um gemeinsam Themen, Bugs und notwendige Erweiterungen anzupacken. Ein Blogpost auf der Webseite des Projektes benennt jetzt die ersten Ergebnisse.
Für die kommenden Versionen wollen die Entwickler Cloud-Dienste (via Owncloud) einbinden, die Groupware-Funktionen des Webmailers Roundcube (der Horde-Nachfolger in Kolab) erweitern und ihn mit einem “schickeren” Theme auch optisch aufwerten (Screen Shots auf Flickr).
Unter dem Namen Synchroton wollen die Kolab-Entwickler zusammen mit anderen Groupware-Projekten wie Tine 2.0 eine eigene PHP-basierte Active-Sync-Implementierung schaffen, die unter der LGPLv3 steht. Zwar gibt es die noch nicht, doch Kolabs API ist bereits darauf vorbereitet.
Sowohl die neu integrierten Cloud-Dienste als auch Kolab selbst erhalten einige Verbesserungen bei der Anbindung an Verzeichnisdienste wie Open LDAP, erstmals auch für Fedoras 389 Directory Server, einen speziell für den Einsatz in Unternehmen gehärteten, freien LDAP-Server.





