Das Kolab-Projekt ist von der Swiss Open Systems User Group /ch/open mit dem Open Source Award 2011 ausgezeichnet worden.
In der Kategorie Community konnte Kolab überzeugen, weil es “als einzige Groupware-Lösung im Markt einen vollen Groupware-Klienten auf Linux, Windows, Mac bringt, der mit Microsoft Outlook (nur Windows & Mac) vergleichbar ist.”
“Damit füllt Kolab eine wichtige strategische Lücke im Bereich Freier Software ähnlich OpenOffice.org im Office-Bereich.”, so die Begründung der Jury. Die Kolab Groupware Solution sei dabei “ohne Abstriche Freie Software/Open Source”, und mit der “Certified Kolab”-Edition von Kolabsys stünde außerdem eine “Enterprise-Ready Version” für Unternehmen zur Verfügung.”Ursprünglich im Auftrag des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) entwickelt, ist die Kolab-Groupware-Lösung einzigartig in ihrer Ausrichtung auf Modularität, Skalierbarkeit und Sicherheit.”, liest sich die Urteilsbegründung wie ein Werbeprospekt für Kolab.
Weitere Gewinner waren das Open-Source-Lernmanagement OLAT in der Kategorie Business Case, der überaus fleissige Drupal-Contributor Sascha Grossenbacher in der Kategorie Youth. Einen Special Award gab es für die Archivista Box, einer Enterprise-Linux-Distribution unter der GPL mit DMS, ERP und Virtualisierung mit KVM für Thin Clients.
Unabhängig von der Preisverleihung hat das Kolab-Team die “Kolab Groupware Server Community OpenPKG Edition 2.3.3” veröffentlicht, die zahlreiche Security-Patches und Bugfixes bringt. Als einziges neues Feature nennt die Release Note die Tatsache, dass Turba (das Adressbuch des Webclients Horde) jetzt auch die LDAP-OU (organizational unit) als Abteilung (Department) anzeigt.
Die Kolab-Groupware setzt auf freie Standardkomponenten wie Apache, Open LDAP, Postfix, Cyrus und Horde und unterstützt als Desktopclients MS Outlook (via Konnektoren) und den eigenen KDE-basierten Client Kontact, der mittlerweile auch auf Windows, Mac und mobilen Geräten verfügbar ist. Ein großer Groupwarevergleich im Linux-Magazin 09/11 nimmt auch die neueste Kolab-Version unter die Lupe.





