Eine neue Release von Zentyal, einem hauptsächlich in Spanien entwickelten Linux-Server für kleine und mittelständische Unternehmen, ist erschienen. Version 5.0 setzt auf Ubuntu 16.04 LTS, ändert seine Samba-Strategie und ersetzt Upstart durch Systemd.
Zentyal 5.0 bringt nicht nur das neueste stabile Upstream-Samba 4.5.1 mit, sondern ändert laut einem Blogpost aufgrund des schnellen Entwicklungs-Tempos im Samba-Team auch seine Release-Strategie: Künftig integriert die Distribution jeweils die neueste stabile Version von Samba direkt aus dem Upstream-Projekt.
Darüber hinaus ist das HTTP-Proxy-Modul neuerdings wieder mit von der Partie, außerdem integriert Zentyal Sogo-Webmail in Version 3.2.1. Das bringt ein neues User Interface mit und eine verbesserte Active-Sync-Implementierung. Die Diensteverwaltung übernimmt inzwischen Systemd anstelle von Upstart, SSSD haben die Entwickler durch Winbind ersetzt, das nun NSS/PAM verwaltet.
Seine Server-Distribution bietet Zentyal in einer freien Development-Version und einer kommerziellen Variante an. Letztere unterscheidet sich darin, dass sie ausführlich getestet ist und Support erhält. Ein vollständiges Changelog für Zentyal, das unter der GPLv2 steht, wartet auf der Webseite. Eine weitere Seite listet sämtliche Features auf, die Zentyal mitbringt.






