
Je kleiner die Dies, umso mehr davon passen auf den Wafer, wie hier beim N450 mit dem Codenamen "'Pinetrail".
Mit integrierter Grafik und Speichercontroller bringt die von Intel überarbeitetet Atom-Plattform für Netbooks und Internet-Devices Neuerungen mit .
Dass der Prozessorhersteller wie gewohnt die Fertigung optimiert hat und den Atom nun im 45-Nanometer-Prozess herstellt, erlaube geringere Stromaufnahme und mehr Leistung. Intel spricht im Vergleich zur Vorgängerversion von um 20 Prozent reduziertem Stromverbrauch. Die erstmals in die CPU integrierte Grafik und der ebenfalls integrierte Speichercontroller tue dazu ein Übriges und erlaube kleinere Formfaktoren. Anders ausgedrückt: Mit dem Speichercontroller fällt einer von drei Chips weg, es bleiben CPU und Chipsatz. Intel gibt eine um rund 60 Prozent verkleinerte Fläche der Bausteine (Footprint) an.
Die neue Plattform für Netbooks setzt sich dann aus dem Prozessor N450 und dem Low-Power NM10 Express-Chipsatz zusammen. Hersteller, die Einsteigerdesktops bauen wollen, greifen auf das Gespann Atom D410 und den Dual-Core-Prozessor D510 zurück. Das Chipset bleibt dabei das gleiche.

Je kleiner die Dies, umso mehr davon passen auf den Wafer, wie hier beim N450 mit dem Codenamen “‘Pinetrail”.
Der aus dem Trio sparsamste N450 bietet einen Kern mit 512 KByte L2 Cache. Intel gibt als Richtwert für die Leistungsaufnahme eine Thermal Design Power (TDP) von 7 Watt für das Gesamtpaket inklusive Chipsatz an. Der D410 bringt ebenfalls 512 KByte L2 Cache mit, die TDP liegt bei 12 Watt. Der Atom D510 dagegen ist als Dual-Core-Prozessor mit 1 MByte L2 Cache ausgelegt (15 Watt TDP). Allen Chips gemeinsam ist die Taktfrequenz von 1,66 GHz. Preise sollen mit Verfügbarkeit Anfang Januar veröffentlicht werde. Zur Architektur der neuen Atom-Chips gibt es bei Intel weitere Informationen zum Nachlesen.




