KIT: 40 Jahre Supercomputing in Karlsruhe

Mit Cyber 205 kam 1983 der erste Supercomputer an die damalige Universität Karlsruhe. Der aktuelle „Hochleistungsrechner Karlsruhe“ (HoreKa) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bietet 40 Jahre später eine Leistung, die rund 21 Millionen Anlagen vom Typ Cyber 205 entspricht. Am Karlsruher Instituts für Technologie wird am Donnerstag, 14. September 40 Jahre Hochleistungsrechnen in Karlsruhe gefeiert. 

Seit der Cyber 205 einer Rechenleistung von bis zu 800 MegaFLOPS startete und der HoreKa mit 17 PetaFLOPS die derzeitige Spitzenleistung liefert, sind mehr als 30 Supercomputer in Karlsruhe betrieben worden. Auf die Cyber 205 folgten zunächst diverse weitere Rechner der VP- und VPP-Serien. „Ein Meilenstein war der Rechner S600/20, der 1993 in der ersten TOP500-Ausgabe die Spitzenposition in Deutschland einnahm“, berichtet Professor Martin Frank, Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT.

Bei seiner Inbetriebnahme Mitte 2021 gehörte HoreKa, der aktuelle Supercomputer des KIT, zu den 15 leistungsfähigsten Rechnern Europas und landete auf Platz 52 der Liste der 500 schnellsten Rechner der TOP500.

Bei der Veranstaltung am Campus Nord des KIT gibt es neben Vorträgen zur Pionierzeit des Hochleistungsrechnens in Karlsruhe auch eine Ausstellung mit Artefakten aus 40 Jahren Hochleistungsrechnen in Karlsruhe zu sehen.

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