KI von Google kartiert Erde neu

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Google DeepMind hat mit AlphaEarth Foundations eine KI vorgestellt, die als virtueller Satellit Unmengen von Satellitendaten neu aufbereitet und in ein einheitliches Format bringt.

Dabei reduziert das System die Fehlerrate um fast 24 Prozent und braucht gleichzeitig nur einen Bruchteil des Speicherplatzes, verglichen mit herkömmlichen Methoden. Das verringert die Kosten von Umweltanalysen im globalen Maßstab drastisch.

Der Kern der Neuerung liegt darin, die Satellitendaten nicht als separate Bilder zu verarbeiten, sondern stattdessen sogenannte “Einbettungsfelder” zu erstellen – hoch komprimierte digitale Zusammenfassungen, die die wesentlichen Merkmale der Erdoberfläche in 10-Meter-Quadraten erfassen. “Diese Zusammenfassungen benötigen 16-mal weniger Speicherplatz als die von anderen KI-Systemen”, erklären die Forscher.

Bei dieser Komprimierung werden keine Details geopfert. Das System behält das bei, was die Forscher als “scharfe 10×10-Meter-Präzision” beschreiben, während es Veränderungen im Laufe der Zeit verfolgt. Diese Auflösung ermöglicht es Organisationen, einzelne Stadtteile, kleine landwirtschaftliche Felder oder Waldstücke zu überwachen, was für Anwendungen von der Stadtplanung bis zum Naturschutz entscheidend ist.

Die Initiative Global Ecosystems Atlas nutzt das System für die erste umfassende Kartierung der Ökosysteme der Welt. Das Projekt hilft Ländern, noch nicht kartierte Regionen zu kategorisieren, etwa in Künstenlandschaften oder Wüsten – wichtige Informationen für die Naturschutzplanung.

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