Wissenschaftlern des MIT ist es gelungen mit Hilfe generativer KI künstliche Satellitenbilder zu erzeugen, die zeigen, wie ein bestimmtes Gebiet von einer Überflutung betroffen wäre.
Die Forscher kombinierten dafür eine generative KI mit einem physikalischen Flut-Modell. Damit berechneten sie Bilder der Gegend um Houston, die 2017 vom Hurricane Harvey getroffen wurde. Anschließend verglichen sie die damals aufgenommenen realen Satellitenfotos mit den nun berechneten und nutzten Methoden des verstärkenden Lernens, um die Vorhersage der damaligen realen Lage weiter anzunähern. Versuchsweise wurde das physikalische Flut-Modell auch aus dem Spiel gelassen und nur die generative KI bemüht. In diesem Fall zeigten die Bilder allerdings Wassermassen an Stellen, an denen sie unmöglich auftreten konnten und waren wertlos.
Die KI-generierten Satellitenbilder sollen nun vor allem in der Prävention von Naturkatastrophen dabei helfen zu entscheiden, welche Gegenden besonders bedroht sind, wo weitere Schutzmaßnahmen geplant werden müssen oder welche Siedlungen früh zu evakuieren sind. Dafür soll das Modell nun auch mit Bildern von anderen Überflutungen weiter trainiert werden. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Journal IEEE Transactions on Geoscience and Remote Sensing.




