Als letzte Veröffentlichung im Jahr 2021 bringt der Videoeditor Kdenlive 21.12 Multicam Editing mit. Der Slip-Trimm-Modus hilft dem Anwender ebenfalls beim Schnitt.
Der neue Slip-Trimm-Modus erlaubt es, in einem einzigen Arbeitsgang den IN- und OUT-Punkt eines Clips um die gleiche Anzahl von Frames nach vorne oder hinten zu verschieben. Die ursprüngliche Dauer werde dabei beibehalten und benachbarte Clips seien ebenfalls nicht beeinträchtigt, teilen die Entwickler mit.
Das Multicam-Tool erlaubt es, Clips die in verschiedenen Spuren, aber an der gleichen Position in der Timeline eingefügt sind, in der gewünschten Spur zu trimmen, während die Timeline abgespielt wird. Der Anwender kann dazu dann die entsprechenden Nummern drücken, für Spur V1 etwa die Taste 1, oder er wählt die gewünschte Spur im Projektmonitor mit der Maus aus.

Neue Methoden zum Abdecken von Objekten. Quelle: Kdenlive
Neu sind auch zwei Methoden zum Verdecken (Obscure) von Objekten namens Pixelate und Opaque Fill. Neu ist auch die Möglichkeit, verschiedene Ablagen (Bins) aus Ordnern zu erstellen. Die zusätzlichen Ablagen lassen sich dann durch Drücken von STRG + w oder über das Hamburger-Menü der zu schließenden Ablage schließen.
Die Ankündigung hält weitere Informationen bereit und demonstriert die neuen Features mit Videos.






Ich kann von KDEnlive nur dringend abraten – dieses Projekt lief noch nie stabil. Hatte bereits mehrfach damit das Problem, dass Projekte nicht fertig wurden, nachdem man mehrere Stunden Zeit reingesteckt hat, weil irgendein Problem auftaucht. Ich teste es seit Jahren jedes halbe Jahr immer wieder, weil ich so froh wäre, wenn es endlich ein gutes quelloffenes Schnittprogramm gäbe, aber die Entwickler sind der Aufgabe einfach nicht gewachsen, eine Multimedia Software zu bauen, die auch stabil ist – das sollte das wichtigste Kriterium sein. Es gibt zum Glück Davinci Resolve auch für Linux – aber man muss schon sehr ideologisch… Mehr »