KDE Plasma 6.2 fördert Kreativität

KDE Plasma 6.2 ist fertig und enthält ein Sammelsurium an neuen Funktionen für Benutzer von Zeichentabletts, teilen die Entwickler mit.

Neu sei etwa ein Assistent für die Kalibrierung des Tablets und ein Testmodus; eine Funktion, mit der sich der Bereich des Bildschirms definieren lässt, den das Tablet abdeckt (den gesamten Bildschirm oder einen Ausschnitt). Neu ist auch die Option, die Stifttasten an verschiedene Arten von Mausklicks zu binden.

Damit zusammenhängend habe man eine umfassendere Unterstützung für das Wayland-Farbmanagementprotokoll implementiert und standardmäßig aktiviert. Das gewährleiste auch konsistente Farben auf allen Monitoren. Verbessert zeige sich auch die Helligkeitsverarbeitung für HDR- und ICC-Profile sowie die HDR-Leistung allgemein.

Eine neue Tone-Mapping-Funktion, die in Plasmas KWin-Compositor integriert ist, verbessert das Aussehen von Bildern, deren Helligkeit oder Farbpalette die Darstellungsmöglichkeiten des Bildschirms übersteigt, und reduziert so das „verwaschene“ Aussehen, das solche Bilder sonst aufweisen können.

Ein verbessertes Power-Management ist ebenfalls in der Ankündigung erwähnt. In Plasma 6.2 können Nutzer jetzt Anwendungen außer Kraft setzen, die das System daran hindern, in den Ruhezustand zu gehen oder den Bildschirm zu sperren – und damit das Energiesparen verhindern. Zudem lasse sich die Helligkeit jedes angeschlossenen Monitors separat einstellen.

Das Energie- und Akku-Widget zeigt nun nicht nur an, wie viel Energie noch zur Verfügung stehe, sondern ermöglicht auch die Einstellung von Energieprofilen für verschiedene Szenarien. Neu in Plasma 6.2: Bei gedrückter Meta-Taste (Windows) und Drücken von „B“ laufen die verschiedenen Optionen nacheinander durch.

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