Kata Containers 2.0 ist produktionsreif

Mit Kata Containers 2.0 hat die Openstack Foundation eine neue Hauptversion angekündigt.

Mit Kata Containers 2.0 hat die Openstack Foundation ein Softwareprojekt unter ihrer Leitung in neuer Hauptversion für eine Veröffentlichung zum Virtual Open Infrastructure Summit in der kommenden Woche angekündigt.

Kata Containers versuchen die Leichtgewichtigkeit von Containern mit der strengen Isolation echter Server zu kombinieren. In der neuen Version haben die Entwickler einen kompletten Rewrite des Kata Containers Agent als eine der fundamentalsten Änderungen aufgeführt. Der Agent ist nun in Rust geschrieben und kommt dadurch von 11 MByte auf 300 KByte abgespeckt. Mehr Schutz vor Angriffen und ein deutlich reduzierter Overhead sind laut den Machern die Vorteile.

Verbesserungen gibt es auch beim Management und der Überwachung. Kata Containers stelle nun auch Werte über die Runtime selbst, den Virtual Machine Monitor (VMM) und den Gast-Kernel im Prometheus-Format zur Verfügung. zur Verfügung. Administratoren sollen damit besser verstehen, welche Wirkung Kata Containers auf ihre Infrastruktur hat und wie es sich mit der Performance der Workloads verhält.

In der neuen Version ist zudem der Cloud Hypervisor VMM in gleicher Weise unterstützt wie Qemu. Der freie Cloud Hypervisor VMM sei ausschließlich mit dem Blick auf Cloud-Workloads entwickelt worden. Das könne dem Anwender beim Einsatz in Umgebungen mit cloud-native und serverless Vorteile gegenüber einem eher für den breiten Einsatz gedachten Hyperisor verschaffen. Der Download ist in der kommenden Woche über die Projektseite möglich, teilt die Openstack Foundation mit. Beim virtuellen Open Infrasructure Summit, für den man sich kostenlos Registrieren kann, gibt es weitere Informationen.

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