Die in den vergangenen Jahren von Kriminellen weltweit eingesetzte Methode, private Nutzer und dann verstärkt Firmen mit Ransomware zum verschlüsseln von Inhalten anzugreifen ist auf dem absteigenden Ast. Die Angreifer schwenken verstärkt auf Krypto-Mining um, berichtet Kaspersky Lab.
Basis des Reports zu Ransomware und betrügerischem Krypto-Mining sind die Erkenntnisse aus dem Kaspersky Security Network (KSN) und den dort anonymisiert ausgewerteten Daten der Nutzer, die das KSN-Feature aktiviert haben. Der Report betrachtet den Zeitraum zwischen April 2017 bis März 2018 und vergleicht ihn mit dem Zeitraum April 2016 bis März 2017.
Die Erkenntnisse zu Angriffen mit Ransomware insgesamt lauten, dass es im Vergleich einen Rückgang um nahezu 30 Prozent gegeben hat. Bei den Ransomware-Angriffen mit so genannten Cryptors, die versuchen den Festplatteninhalt zu verschlüsseln, gab es sogar einen Rückgang um 50 Prozent, so Kaspersky.
Scheinbar haben die Angreifer einen lukrativeren Weg gefunden, glaubt Kaspersky und verweist auf die um rund 44 Prozent angestiegenen Versuche, Krypto-Miner unterzuschieben. Krypto-Miner machen damit bereits 4 Prozent aller von Kaspersky aufgezeichneten Vorfälle aus. Auch die mobilen Miner sind auf dem Vormarsch und die Angriffe um rund 10 Prozent angestiegen. Kaspersky vermutet, dass sich die Angriffe auf mobile Geräte verstärken werden, sobald ein Weg gefunden ist, die mit weniger Rechenpower ausgestatteten Devices besser zu nutzen.
Der Report liegt bei Kaspersky als PDF zur Ansicht.


