Julian Assange verlässt Gericht endgültig als freier Mann

Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat das Gerichtsgebäude auf der Marianen-Insel Saipan als freier Mann verlassen, berichtet der The Guardian.

Er sei bei der Verhandlung in Saipan von Richterin Ramona V. Manglona zu einer Haftstrafe verurteilt worden, berichtet The Guardian weiter. Die Haftstrafe gilt dem Bericht zufolge aber mit den 62 Monaten, die Assange bereits in Haft verbracht hat, als abgegolten. Assange hat das Gericht als freier Mann verlassen und ist laut Presseberichten auf dem Weg in seine Heimat Australien.

Im Vorfeld hatte Wikileaks berichtet, dass der jetzt getroffenen Entscheidung eine lange Verhandlungsphase mit dem US-Justizministerium vorausgegangen sei. Diese Verhandlungen hätten letztlich zu einer Vereinbarung geführt.

Julian Assange war im April 2019 festgenommen worden und hatte dann rund fünf Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis in London verbracht. Der WikiLeaks-Gründer hatte sich vor seiner Festnahme sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden zu entgehen.

WikiLeaks hatte 2010 von den USA unter anderem als geheim eingestufte Militärdokumente über die US-Kriege in Afghanistan und im Irak veröffentlicht. Die USA hatten Assange daraufhin Geheimnisverrat vorgeworfen.

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1 Kommentar
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Linux Hase
1 Jahr her

Julian Assange hat sich mehr für Journalismus und Wahrheit eingesetzt als es sonst auch nur im Ansatz einer der hier Schreibenden Zunft getan hat! Dann kommt ihr mit so einem Artikel und verwascht die Fakten indem ihr “vergesst” zu erwähnen das er selbst gar nicht die Informationen besorgt hat, also nicht irgendeinen Server geknackt hat. Es ist die Aufgabe jedes Journalisten das zu berichten was andere nicht wollen das es öffentlich wird! Erst Recht wenn es die Regierungen sind. Dann erwähnt ihr nicht das er nicht verhaftet wurde, weil es zum einen gar keine Anklage gegeben hat und zum zweiten… Mehr »

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