Jruby 9000 erschienen

Die Version 9.0.0.0 von Jruby nennen die Entwickler in ihrem Blog einfach Jruby 9000. Das Projekt bringt Ruby auf eine JVM (Java Virtual Machine).

Mit Jruby lässt sich Ruby in Java-Umgebungen nutzen. Die neue Version ist die neunte Major-Release und zugleich sei sie die bislang umfangreichste, schreiben die Entwickler in der Ankündigung. Sie bringt eine Runtime namens IR mit, die zum Teil aus einer Ph.D.-Arbeit hervorgegangen ist. Sie soll etwa so schnell sein wie Jruby 1.7. Daneben gebe es im Projekt bereits zahlreiche Pläne, die Runtime künftig zu beschleunigen.

Zugleich haben die Entwickler am POSIX-Verhalten der Prozesse und E/A-Subsysteme gearbeitet. Als Resultat verwendet Jruby 9000 native Operationen für einen Großteil der Eingaben und Ausgaben sowie der Prozesse. Das mache Jruby zur ersten POSIX-freundlichen JVM-Sprache, die Prozesse neu starte, offene Streams vererbe, nicht-blockierende E/A-Operationen aller Art vornehme und generell gut in eine POSIX-Umgebung passe.

Nicht zuletzt ist Jruby 9.0.0.0 kompatibel zu Ruby 2.2 und übernimmt die Enkodierungs- und Transkodierungslogik von Matz Ruby Interpreter (MRI).
Herunterladen lässt sich Jruby 9000 über die Projektseite, die Installation unter Linux gelingt über den Befehl “rvm install jruby-9.0.0.0”.

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