Jahresrückblick von Gentoo

Das Projekt hinter der Linux-Distribution Gentoo hat einen Rückblick auf das Jahr 2025 veröffentlicht.

Das Projekt hinter der Distribution Gentoo Linux hat einen Rückblick auf das Jahr 2025 veröffentlicht. In Zahlen ausgedrückt besteht Gentoo derzeit aus 31663 Ebuilds für 19174 verschiedene Pakete.

Gentoo erstellt jede Woche 154 verschiedene Installationsstufen für unterschiedliche Prozessorarchitekturen und Systemkonfigurationen, von denen ein überwiegender Teil vollständig auf dem neuesten Stand ist, heißt es im Beitrag.

Die Anzahl der Commits im Haupt-Repository ::gentoo blieb 2025 auf einem insgesamt hohen Niveau, mit einem leichten Rückgang von 123942 auf 112927. Die Anzahl der Commits von externen Mitwirkenden betrug 9396, verteilt auf 377 einzelne externe Autoren.

Im Laufe des Jahres hat Gentoo vier neue Entwickler eingestellt. Und das Projekt plant den Wegzug von Github. Vor allem aufgrund der fortwährenden Versuche, die Verwendung von Copilot für Gentoo-Repositorys zu erzwingen, erwäge und plane Gentoo derzeit die Migration der Repository-Mirrors und Pull-Request-Beiträge zu Codeberg. Codeberg ist eine auf Forgejo basierende Website, die von einer gemeinnützigen Organisation unterhalten wird und ihren Sitz in Berlin hat. Gentoo hostet weiterhin seine eigene primäre Git-, Bugs- und sonstige Infrastruktur und hat keine Pläne, dies zu ändern, heißt es weiter.

Zu den Architekturen heißt es, dass wie für amd64 und arm64 nun auch für RISC-V fertige bootfähige Disk-Images im QCOW2-Format zum Download auf den Mirrors in einer Konsolen- und einer Cloud-Init-Variante zur Verfügung stehen. Außerdem veröffentliche man nun wöchentlich Gentoo-Images für Windows Subsystem for Linux (WSL) auf Basis der amd64-Stages. Diese Images seien zwar noch nicht im Microsoft Store verfügbar, aber es sei beabsichtigt, dies bald zu ändern.

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