Jahia 6: Content-Mädchen für alles

In Version 6 ihrer Webcontent- und Dokumentenmanagement-Suite Jahia hat die gleichnamige Schweizer Firma auf ein schöneres Aussehen und mehr Standards gesetzt.

Mit Jahia sollen Anwender Web-CMS, Dokumentenmanagement und Web-Portal-Dienste unter ein Dach bringen. Die neue Version 6 unterstützt den Java-Standard für Portlets 2.0 (JSR 286) und Single-Sign-on (SSO). Für Dokumentenmanagement arbeitet die Software mit WebDAV und dem Content Repository Apache Jackrabbit. Zur Verwaltung von Web-Inhalten stellt sie eine Ajax-Oberfläche zur Verfügung, die der Hersteller für die neue Version aufpoliert hat.

Die Web-CMS-Suite verträgt sich nach Herstellerangaben mit den geläufigen IT-Umgebungen wie Jboss, Websphere und Bea. Bei den unterstützen Betriebsumgebungen sammelt sich jedoch etwas Staub an: Neben RHEL 5.0 sind zum Beispiel die betagten Debian 4.0 Etch und Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon genannt.

Jahia ist in einer Community-Edition sowie einer Geschäftsversion auf jährlicher Abo-Basis erhältlich, deren Preis je nach Software-Level (Standard, Advanced, Professional, Premium) zwischen 2.000 und 20.000 Euro liegt. Für öffentliche und nicht-gewinnorientierte Organisationen gibt es 20 Prozent Rabatt. Die Lizenz ist GPL. Auch eine Online-Demo ist vorhanden.

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