Bei einer Umfrage des Bitkom attestieren 78 Prozent der befragten ITK-Unternehmen in Deutschland rein virtuellen Messen und Events in Zukunft eine große oder sehr große Bedeutung. Für 70 Prozent gilt dies auch für hybride Messen und Events.
Hybride Events finden teils vor Ort und zusätzlich in digitaler Form statt. Deutlich schlechter werden die Chancen für Vor-Ort-Veranstaltungen eingeschätzt. Die haben laut der Umfrage künftig nur noch für 39 Prozent der Unternehmen Relevanz.
Für die Erhebung hat der Bitkom Marketing-Verantwortlichen in der IT- und Telekommunikations-Branche im Zuge seiner jährlichen Befragung zur Entwicklung von Marketingbudgets und -maßnahmen in der deutschen Branche.
Laut der Umfrage setzten 47 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr erstmals digitale oder hybride Messen als Marketinginstrument ein. Für 18 Prozent sind solche Formate kein Neuland, sie nutzen diese schon seit langem, heißt es in der Umfrage. Gleiches gilt für virtuelle Konferenzen und Kundenevents. Auch hier sind 57 Prozent wegen der Corona-Krise seit Kurzem im Boot, 24 Prozent dagegen schon länger.
Insgesamt geben die ITK-Unternehmen rund 5,5 Prozent ihres Gesamtumsatzes für Marketingmaßnahmen aus, hat die Befragung ergeben, das sei ein Plus von 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Gestiegen sei dabei der Anteil der Ausgaben für Online-Aktivitäten von 35 Prozent im Jahr 2019 auf nun 39 Prozent des Marketingbudgets. Fast alle der befragten Unternehmen (99 Prozent) betreiben zudem eine Unternehmenswebsite oder einen Webshop. 97 Prozent sind in sozialen Medien wie Facebook, Twitter oder LinkedIn aktiv, teilt der Bitkom mit.
Die Umfrage ist online abrufbar.




