Der Hersteller der Linux-basierten Firewallappliance Barracuda Networks hat auf der IT-SA einige Neuheiten präsentiert, darunter Images für neue Clouddienste und einen Dropbox-Ersatz für Unternehmen namens Copy.
Amazon und Azure-User dürfen sich freuen: Ab sofort stehen die Barracuda Web Application Firewall, die Barracuda NG Firewall und der Barracuda Load Balancer ADC auch auf den Clouddiensten als Appliance zur Verfügung. Das meldet der Open-Source-affine Firewall-Hersteller im Rahmen seines Auftritts auf der Nürnberger Security-Messe IT-SA.
Die Barracuda Firewall ist zwar mehr oder weniger eine Black Box, “bietet aber Web-GUI und CLI für den Admin und überzeugt durch zentrales Management zahlreicher einzelner Firewalls. Wir haben Kunden, die damit bis zu 3000 Firewall- und VPN-Standorte verwalten.” erklärt Klaus Gehri, Vice President Networking bei Barracuda im Gespräch mit dem Linux-Magazin. Die Produkte von Barracuda gibt’s als Hardware- oder als virtuelle Appliance, wobei Gehri vor allem die neuen Features etwa der fortgeschrittenen Application Detection oder der Dropbox-Ersatz “Copy” heraushebt. So erlaube das VPN-Protokoll beispielsweise, verschiedene Inhalte innerhalb einer Applikation über unterschiedliche Wege zu routen. Hat der Anwender eine Geschäftsanwendung laufen, so fließt der Datenstrom über das geschützte Netz, ein Flash-Video-Stream innerhalb der App braucht diesen Weg jedoch nicht gehen und wird anders geroutet – alles konfigurierbar per Webinterface.
Copy dagegen steht für “Coexistent Private Enterprise” und erlaubt es dem Anwender in der Firma, Daten zu teilen und zu synchronisieren, wie das auch Dienste wie Dropbox oder Owncloud machen. Das gibt es nicht nur als geschlossene Lösung für Unternehmen, sondern auch as-a-Service, wobei Endkunden bis zu 20 GByte Platz gratis bekommen.





