Mit dem Core M-Prozessor stellt Intel den ersten im 14nm-Verfahren gefertigten Intel-Prozessor vor, der hauchdünne, lüfterlose Designs für Tablets und ähnliche Geräte ermöglicht.
Intel hat heute auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin den neuen Intel Core M Prozessor vorgestellt. Die CPU wird in einer Vielzahl neuer 2in1-Geräte von Herstellern wie Acer, ASUS, Dell, HP, Lenovo oder Toshiba integriert sein und bietet eine Mischung aus Leistung und Mobilität. Intel hat den Prozessor speziell für die dünnsten und lüfterlosen ultramobilen Geräte konzipiert. Er verdoppelt deren Akkulaufzeit im Vergleich zu einem vier Jahre alten System.
Der Intel Core M ermöglicht bis zu 50 Prozent höhere Rechenleistung und 40 Prozent schnellere Grafikleistungim Vergleich zum Intel Core Prozessor der vorangegangenen vierten Generation. Er bietet im Vergleich zu einem vier Jahre alten PC in etwa die doppelte Rechenleistung sowie eine bis zu sieben Mal bessere Grafik-Performance.
Im Jahr 2013 erzielte Intel in seiner Unternehmensgeschichte die größte Verbesserung der Akkulaufzeit von einer Prozessor-Generation zur nächsten. Der Intel Core M-Prozessor legt die Messlatte für Akkulaufzeit und niedrigen Stromverbrauch nun nochmals höher: Er schafft mehr als acht Stunden Video-Wiedergabe, was einer um 20 Prozent (1,7 Stunden) gesteigerten Akkulaufzeit im Vergleich zum vorherigen Intel Core Prozessor sowie der doppelten Akkulaufzeit eines durchschnittlichen vier Jahre alten PCs entspricht.
Der Intel Core M Prozessor ist um 50 Prozent kleiner als sein Vorgänger und mit 4,5 Watt nimmt er 60 Prozent weniger Leistung auf. Dadurch können OEMs lüfterlose Systeme entwerfen, die schlanker als 9 mm sind – dünner als eine AAA-Batterie. Mehr als zwanzig Produkte auf Basis der Intel Core M-Prozessoren sind bereits in Entwicklung. Die ersten Systeme mit der neuen CPU werden zum Weihnachtsgeschäft verfügbar sein.



