Die neue Thinclient-Serie UD9 von Igel zeigt sich im Breitbildformat und reagiert optional auf Berührungen .
Igel hat zwei Modelle einer neuen Thinclient-Serie vorgestellt, bei der die Rechner im Monitor integriert sind. In der Grundausbaustufe bringen die Thinclients UD9-730 LX/ES und UD9-731 LX/ES einen 21,5-Zoll-Bildschirm im Breitbildformat zu 1920 x 1080 Pixeln samt eingebauten Lautsprechern mit. Im Innern arbeitet ein Atom N270 von Intel mit den Chipsätzen 945 GSE und GMA 950 für die Grafik (maximal 128 MByte geteilter Grafikspeicher). An Arbeitsspeicher sind 1 GByte verbaut, der feste Flash-Speicher beträgt 2 GByte. Das knapp 10 Kilogramm schwere, lüfterlose Gerät verbraucht nach Herstellerangaben 38 Watt bei Untätigkeit.
Bei den Anschlüssen schöpft Igel neben den Standard-Multimedia-Ausgängen VGA, Mic-in/out und Kopfhörer noch eine Handvoll aus der Dachbodenkiste: Eine parallele und zwei serielle Schnittstellen sind vertreten sowie zwei PS/2-Ports. Dazu gesellen sich vier USB-Ports (2.0) und einer für Gigabit-Ethernet. Über diese grundlegende Ausstattung hinaus sind die beiden Thinclients auf Wunsch zusätzlich mit Smartcard-Leser oder WLAN erhältlich.
Für diese Grundausstattung möchte der Bremer Hardware-Hersteller für das UD9-730 LX/ES rund 830 Euro haben (Preisempfehlung). Für rund 100 Euro mehr ist der Bildschirm auch als Touchscreen erhältlich: Das ergibt das zweite Gerät UD9-731 LX/ES. Die beiden UD9-Pioniere sollen Anfang Mai auf den Markt kommen. Als Betriebssystem stehen das Igel-Linux und Windows Embedded 2009 jeweils in der “Advanced”-Ausbaustufe zur Wahl, eine Übersicht beim Hersteller nennt die Betriebssystemeigenschaften. Dazu kommt Igels Management-Konsole.
- Nicht optional, sondern zur Grundausstattung gehörig: ein 90-Grad-Wendehals.
- Die neuen UD9-Thinclients von Igel sind im Monitor integriert.
- Optional ist der große 21,5-Zoll-Bildschirm auch als Touchscreen erhältlich.
- Ebenfalls optional: ein integrierter Smartcard-Leser.







