Initiative will Repository für öffentlichen Code

Eine Initiative kommunaler IT-Dienstleister schlägt vor, eine Art Github für öffentlichen Code einzurichten. Dafür hat sie nun ein Konzept entwickelt und sucht eine finanzstarke Trägerorganisation.

Die Open Source Business Alliance und Vitako, die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister, haben ein Arbeitspapier erarbeitet, das sich mit dem Einrichten und dem Betrieb eines Code-Repositories für öffentlichen Code beschäftigt. Ziel sei es laut einer Pressemeldung, öffentliche Open-Source-Projekte an einem zentralen Ort zu verwalten. Das Konzept erinnert an Github. Über die Plattform sollen die Entwickler im öffentlichen Bereich miteinander kooperieren, Code “strukturiert auffinden” und ihn rechtssicher entwickeln, austauschen und dokumentieren.

Zu den Unterstützern gehören unter anderem verschiedene Digitalinitiativen (Digitalcourage e.V., Digitale Gesellschaft), Städte wie München, Frankfurt am Main und Oldenburg, Systemhäuser sowie in der Open-Source-Szene bekannte Organisationen (die Free Software Foundation Europe, die Document Foundation). Die Initiative lädt nun die Politik ein, sich mit dem Konzept zu beschäftigen. Das Projekt sei kein Großprojekt, heißt es in der Ankündigung, die Software dafür sei bereits als Open-Source-Software vorhanden “(Lösungskatalog, zentrale Nutzerverwaltung, Codeplattform, Informationsplattform)”. Gesucht werden nun Trägerorganisationen, die für eine stabile Finanzierung sorgen, um eine Community um das Repository herum aufbauen zu können.

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