Ingres lockt Java-Entwickler mit Jboss-Bundle

Datenbankspezialist Ingres hat seine Software mit Jboss zu einem Java-Entwicklungspaket geschnürt .

Der neue so genannte Ingres Development Stack verbindet eine Ingres-Datenbank mit Red Hats JBoss Developer Studio und der Jboss Enterprise Application Platform. Damit adressiert der Anbieter Unternehmen, die Java-Anwendungen entwickeln und mit Open-Source-Produkten Geld sparen wollen. Er wirbt damit, dass das Paket out of the box zur Anwendung bereit stehe, da die Komponenten bereits miteinander integriert seien. Beispielanwendungen sind an Bord.

Mit dem Produkt bewirbt das Unternehmen in erster Linie die eigene Datenbank, da es sich an Entwickler richtet, die das Jboss-Studio bereits benutzen, bei der Datenbank aber eine proprietäre Lösung einsetzen. Wichtige Datenbank-Eigenschaften stünden dem neuen Ingres-Kunden dann zur Verfügung, zum Beispiel die Sicherung von Daten, auch während sie noch bearbeitet werden (Hot Backup) oder Online Table Reorganization.

Auf den Webseiten des kalifornischen Open-Source-Unternehmens steht eine Testversion mit kostenlosem Support für 90 Tage zum Download bereit. Ob danach Kosten anfallen, hat Ingres noch nicht verraten. Ingres arbeitet mit Partnern verschiedener Kategorien zusammen, zum Beispiel OEMs oder Technologie-Partner. Red Hat ist als strategischer Partner ausgewiesen.

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