Icinga verbessert GUI- und Webansicht

Die bekannte Monitoring-Software Icinga ist in der neuen Version 1.10 erschienen und bringt Änderungen am klassischen und Web User Interface mit.

User, die Icingas klassische grafische Oberfläche nutzen, können in der neuen Version anklickbare Filter nutzen, partielle Service-Gruppen setzen sowie Informationen zu Variablen in den Host- und Statusdetails abrufen. Die Suche lässt sich in Version 1.10 mit Hilfe regulärer Ausdrücke verfeinern, die Ergebnisse tauchen bereits während der Sucheingabe farbcodiert auf.

Nutzer von Icinga Web finden den ehemaligen Datenbereich aufgeteilt in neue Kategorien vor, die sich ein- und ausklappen lassen. Sie können Kommandos senden, um alle Kommentare zu einem Host oder Dienst zu löschen und Verfallsdaten für die Benachrichtigung auf alle Instanzen einrichten. Zudem gibt es neue Ansichten der Problem-Cronks, die Soft- und Hard States farbcodiert anzeigen.

Zu den Änderungen im Kern gehört, dass Nutzer in großen Umgebungen nun mehrfache IDO-Module ergänzen dürfen. Zugleich lassen sich Performance-Verbesserungen durch das Abschalten von Statusupdates für Custom-Variablen erzielen und durch das automatische Zurechtstutzen von Tabellen für die Downtime History. In den regulären Ausdrücken funktioniert nun auch “exclude (!)”. Downloaden lässt sich die GPL-Software auf Sourceforge.

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