Icinga 2 erleichtert das Authentifizieren von Clients über Zertifikate in verteilten Umgebungen. Die Algorithmen zur Flapping Detection arbeiten nun wieder besser.
Icinga 2 hat mit CSR Autosigning eine Methode geschaffen, über die sich Clients beim verteilten Monitoring authentifizieren. Der Nachteil: Bislang brauchte es noch den Master-Node, um die Tickets vorzubereiten. Das fällt mit Version 2.8 neuerdings weg. Das On-Demand CRS Signing funktioniert ohne Tickets über die Kommandozeile mit “ca list” und “ca sign”. Ein Blogpost zeigt, wie Admins das Feature konfigurieren.
Der Elasticsearch Writer ermöglicht es, Ereignisse und Metriken für Performancedaten in Elasticsearch zu schreiben. Das Feature unterstützt auch HTTP-Proxies wie den von Nginx mit einer einfachen Authentifizierung und TLS, setzt aber ein Elasticsearch ab Version 5 voraus.
Außerdem haben die Incinga-2-Entwickler Flapping Detection repariert. Die stellt sich laut Blogpost ein, wenn ein Service oder Host häufig zwischen dem Zustand OK und Nicht OK hin und her wechselt, was eine Flut von Benachrichtigungen nach sich zieht. Der bisher genutzte Algorithmus, um solche Zustände zu tracken, funktionierte nicht gut. Das Projekt nutzt nun wieder eine ältere Version, die sich als zuverlässig erwiesen hat.
Nicht zuletzt bietet das Icinga-2-API nun Cross-Origin Resource Sharing (CORS) für clientseitige REST APIs mit Javascript an. Neu an Bord sind die Funktion “get_services()” für Host und globale Funktionen wie “path_exists()”, “glob()” und “glob_recursive()”. Detaillierte Auskunft über die Änderungen der aktuellen Version liefert das Changelog.






