IBM und das Fraunhofer-Center für Quantencomputing haben eine Partnerschaft geschlossen, die die Forschung auf dem Gebiet des Quantencomputings in Deutschland fördern und voranbringen soll. Mit dem IBM Q System One wird dabei auch ein Quantencomputer an einem deutschen Standort in Betrieb genommen, teilen die Partner mit.
Laut der Mitteilung von IBM und Fraunhofer wäre dies die erste Einrichtung dieser Art in Europa. Die deuutsche Bundesregierung will in den nächsten zwei Jahren 650 Millionen Euro investieren, um die Quantentechnologie von der Grundlagenforschung hin zu marktfähigen Anwendungen zu entwickeln. Das Fraunhofer-Center für Quantencomputing setzt laut der Mitteilung diese Zielsetzung zusammen mit IBM um.
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagt: “Quantentechnologien werden unsere Zukunft wissenschaftlich und wirtschaftlich stark beeinflussen. Die Bundesregierung hat sich deshalb im vergangenen Jahr mit dem Regierungsprogramm ‘Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt’ einen klaren Handlungsrahmen gegeben. Bis zum Jahr 2022 investiert die Bundesregierung für Forschung und Entwicklung zu Quantentechnologien 650 Millionen Euro. Die Kooperation der Fraunhofer-Gesellschaft mit IBM im Feld des Quantencomputings kann einen bedeutenden Beitrag zur Umsetzung des Programms leisten. Es ist wichtig, dass wir schon heute verschiedene Anwendungsfelder des Quantencomputings erschließen, gerade auch für mittelständische Unternehmen, die für Deutschland wirtschaftlich eine hohe Bedeutung haben.”




