IBM hat einen neuen Mainframe-Rechner, den z13, vorgestellt. Er soll performanter mit Linux und Java arbeiten und zugleich Daten besser und schneller verschlüsseln.
Auch einige Kennzahlen liefert IBM zum neuen Rechner. Der lässt sich mit bis zu 10 Terabyte RAIM (Redundant Array of Independent Memory) bestücken, mit bis zu 141 Prozessorkernen mit 5-GHz-Taktung. Ein z13-System soll bis zu 8000 virtuelle Maschinen beherbergen können. z/VM unterstützt nun bis zu 64 Prozessoren oder 64 Threads für Linux Workloads.
Ein neues SIMD (Single Instruction, Multiple Dataset) beschleunigt die Analyse großer Datenmengen. Dank SMT (Simultaneous Multi-Threading) sollen Java und Linux eine 30 Prozent bessere Performance liefern. IBMs Mustererkennung zAware, die Systeme auf ihre Gesundheit untersucht, funktioniert auf z-Systemen nun auch für Linux.
Auch an der Sicherheit hat IBM gearbeitet. Dank des neuen kryptografischen Adapters Crypto Express 5S soll der z13 die Daten in der Enterprise-Cloud-Umgebung stärker und schneller verschlüsseln respektive ihre Integrität bewahren. Elliptic Curve Cryptography (ECC) soll einen besseren Public-Key-Support ermöglichen. Auch Kreditkartendaten lassen sich dank Visa Format Preserving Encryption (VFPE) besser verschlüsseln.






