IBM hat die finale Version 1.0 seines auf Open Office basierenden Büropaketes Lotus Symphony veröffentlicht. Neben dem Ausmerzen von Bugs feilten die Entwickler hauptsächlich an der Performance der Bürosoftware.
Daneben wurde die Unterstützung für Microsoft-Office-Dokumente verbessert. Lotus Symphony 1.0 erlaubt es den Anwendern, Powerpoint-Präsentationen mit der Präsentationskomponente Presentations zu öffnen und abzuspielen. Auch die Wiedergabe von MS Word-Dateien soll eher dem Original entsprechen als das bei früheren Versionen der Fall war.
Alle drei Bausteine, das heißt die Textverarbeitung Documents, die Tabellenkalkulation Spreadsheets und die Präsentationskomponente Presentations sollen mit verbesserter Nutzerfreundlichkeit aufwarten. Dem Präsentationsprogramm spendierten die Entwickler beispielsweise Miniatur-Vorschaubilder und einen leichten Zugang zu den Vorlagenfunktionen. In Spreadsheets lässt sich nun das Verschmelzen von Tabellenzellen leichter bewerkstelligen. Einen kompletten Überblick über Neuerungen und Verbesserungen geben die Release Notes
Obwohl Lotus Symphony auf dem Code von Open Office basiert unterscheidet es sich teilweise erheblich vom Open-Source-Office. So verfügt IBMs Abkömmling über keine Komponente zur Erstellung von Datenbanken und zeigt alle geöffneten Dokumente in einem Programmfenster an. Die grafische Schnittstelle basiert auf der Eclipse Rich Client Platform, und das Programm kommt neben Dokumenten im Open-Document-Format auch mit Micorosofts OOXML klar.
Lotus Symphony steht beim Hersteller zum Download bereit. IBMs Bürosoftware unterstützt 24 Sprachen und ist für Linux und Windows erhältlich. Da der Downloadserver momentan mehr Anfragen erhält, als er bewältigen kann, bittet IBM um Geduld.





