IBM-Paket will Grid-Computing leichter machen

Mit einem integrierten Hardware-Software-Paket samt Finanzierungsangebot will IBM die Einstiegshürde für schnelle Informationsgewinnung auf Basis von Grid-Computing senken

Unter dem Namen Information Server Blade bündelt IBM die hauseigene Blade-Hardware mit der IBM Information Server Datenintegrationssoftware, einem Implementierungsservice und einem neuen Finanzierungskonzept. Mit diesem Paket sollen komplexe Datenmengen, die in Unternehmen auch räumlich verteilt sind, konsolidiert werden. Die Kombination von Virtualisierungstechnologie, Grid und Blade-Computing ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Daten und beschleunigt das Filtern, Berechnen und Sortieren der Informationen.

Entwickelt wurde das Server Blade für komplexe Aufgaben der Datenintegration wie sie beispielsweise bei Unternehmenszusammenschlüssen oder -akquisitionen zu bewältigen sind. Verglichen mit herkömmlichen Grid-Lösungen soll das Paket von Big Blue weniger Systemressourcen beanspruchen und die Informationen in kürzerer Zeit liefern.

Das Information Server Blade läuft auf Red Hat Linux und besteht aus BladeCenter HS21-Servern von IBM mit Dual-Core Intel Xeon-Prozessoren. Weil Standardprozessoren eingesetzt werden, benötigt das System weniger Strom und Kühlung als größere Systeme. Mit dem Systems Director-Portfolio als Basis für den Information Server Blade kann der Anwender alle Workloads sowie alle physischen und virtuellen Maschinen in der zusammengefassten Umgebung verwalten. Der ebenfalls im Paket enthaltene Tivoli Workload-Scheduler LoadLeveler bietet integriertes Grid-Management und ermöglicht, die Lasten über verschiedene Blades hinweg zu verteilen. Je nach Bedarf können neue Blades in das Grid eingeklinkt werden und die Verarbeitungsleistung weiter steigern.

Das im Paket enthaltene Finanzierungsangebot enthält unter anderem verschiedene Leasingoptionen, die je nach den zu erwartenden Technologiesprüngen in der Hardware von 24 bis 60 Monaten reichen. Die Integrationsdienstleistung wird durch IBM Lab Services und IBM Global Business Service abdeckt. Anhand von Branchenmodellen und Best-Practice-Beispielen soll die Einführung der Grid-Technologie weiter vereinfacht werden. Das Information Server Blade von IBM soll ab Oktober 2007 erhältlich sein.

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