IBM lockt den Mittelstand mit Hochleistungsrechnern

IBM investiert in eine neue Initiative, die High Performance Computing für kleine und mittlere Unternehmen salonfähig machen soll.

Hochleistungsrechner seien nicht allein für Forschung und Großunternehmen dienlich, sie könnten auch branchenspezifischen Anwendungen in mittelständischen Unternehmen beschleunigen, lautete das Credo von IBM. Der Konzern investiert für den Einsatz von High Performance Computing (HPC) im mittleren Marktsegment verstärkt in Entwicklung und Vertrieb von Server-Clustern.

Den Markt der Mittelständler sieht sich IBM unter anderem durch vorgefertigte Baukastenlösungen erreichen. Finanzwirtschaft, Computer Aided Engineering (CAE) und Life Sciences sind drei Kernbereiche, die durch gemeinsame Entwicklung mit Software-Herstellern als eine Art Fertigbaustein ins Angebot sollen. Die Basis des HPC-Verbunds bilden wahlweise Linux oder die Cluster-Lösung von Windows. Hardwareseitig setzt Big Blue maßgeblich auf x86-basierte Systeme.

Kunden können ihre Lösungen vor dem Umstieg bei IBM testen. Die Deep Computing Capacity on Demand-Zentren, die der Konzern dafür vorhält, versprechen Kapazitäten von bis zu 2000 CPUs, die je nach Bedarf und Komplexität der Anwendungen genutzt werden können.

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