IBM kündigt Power-6-Blades und Software an

Innenleben eines Power-6-Bladeservers. Gerade setzt ein IBM-Techniker ein Speichermodul ein.

Das Blade Center J2SS kommt mit neuem Virtualisierungschub, ist Linux-freundlich und soll Strom sparen helfen.

Mit der Ankündigung des Blade Centers JS22 Express, dessen Power-6-Prozessoren auch Linux unterstützen, kündigt IBM zwei Software-Einheiten an, die Hardware und Energie sparen helfen sollen. Die Advanced Power Virtualization ist Teil der Power-6-Technologie und soll einen einzelnen Server zu einer Maschine mit bis zu zehn virtuellen Servern pro Prozessorkern umwandeln. Die neue Version des Active Energy Managers, der ein Tool zum Energie-Monitoring ist, soll nun auch den Stromverbrauch deckeln können. Dies sind weitere Projekte im Rahmen von IBMs Big-Green-Kampagne (Linux-Magazin Online berichtete).

Innenleben eines Power-6-Bladeservers. Gerade setzt ein IBM-Techniker ein Speichermodul ein.

Innenleben eines Power-6-Bladeservers. Gerade setzt ein IBM-Techniker ein Speichermodul ein.

Unix-Kunden können zusätzlich Komponenten zur Produktionszeit migieren, umziehen oder auswechseln: Die Live Partition Mobility ist ein Plattform-Feature von Power 6, dass nur für Unix implementiert ist. Damit können ganze Betriebssystempartitionen zur Produktionszeit physikalisch verschoben werden. Es ist in der Enterprise Edition der Advanced Power Virtualization enthalten. Mit anderen Prozessoren oder Betriebssystemen gibt es dieses Feature nicht.

Bladeserver mit Power-6-Prozessoren gibt es nach Herstellerangaben voraussichtlich ab Ende November 2007 in H-Gehäusen und HT-Gehäusen. Eine JS22-Expresskonfiguration mit
4 GByte Systemspeicher und 73 GByte Festplattenspeicher im
H-Gehäuse soll 10.363 US-Dollar kosten, bei Wiederverkäufern kann der Preis variieren. Die Advanced Power Virtualization (Standard Edition) soll es ab Mitte November geben und bei Power-basierten Blade-Servern beim Kauf bereits an Bord sein. Der Active Energy Manager soll ab Anfang Dezember verfügbar sein. Die Funktionen des Energiemanagements und der Verbrauchsdeckelung kosten pro System rund 100 US-Dollar. Weitere Informationen über den Energie-Manager verspricht IBM ab 13. November unter diesem Link.

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