Hype oder Sensation? Manus AI sorgt für Aufsehen

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Manus AI, ein Produkt der chinesischen Firma Butterfly Effect, hat nach eigenen Angaben den ersten autonom agierenden KI-Agenten entwickelt, der komplexe Aufgaben bewältigt, statt nur Ideen für eine Lösung zu liefern und so einen Vorgeschmack auf starke KI (General AI) geben soll.

An derartigen Agenten arbeiten derzeit alle großen KI-Unternehmen wie OpenAI, Google oder Anthropic. Die Agenten können dabei Computer benutzen wie das auch ein Mensch tun würde. In einem Youtube-Video  demonstriert ein Firmenvertreter Manus AI an drei Aufgaben: der Sichtung und Bewertung von Lebensläufen von Bewerbern, der Wohnungssuche in New York unter Einbeziehung von Faktoren wie dem Budget oder einem sicheren Schulweg für die Kinder und der Aktienanalyse, für die das Tool eine eigene Webseite mit Visualisierungen programmiert. Manus arbeitet dabei als Multi-Agent-System, das auf mehrere KI-Modelle zugreift und das auch asynchron tun kann. Später in diesem Jahr will der Hersteller einige dieser Modelle, die spezifisch für Manus trainiert wurden, unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen.

Momentan kann Manus AI allerdings nur auf Einladung getestet werden, was an der beschränkten Kapazität der Server liegen soll. Die wenigen bisherigen Tester sind sich derzeit noch nicht einig, wie der Hype zu bewerten ist. Die Meinungen reichen von überschwänglichem Lob (“nächstes Paradigma der Mensch-Maschine-Zusammenarbeit”) bis zu Skepsis und Enttäuschung über häufige Fehlermeldungen und Endlos-Schleifen. So soll in einem Fall schon die Bestellung eines Fried-Chicken-Sandwich in einem Fastfood-Laden aus der Umgebung in einem Crash geendet haben und auch im zweiten Versuch nicht erfolgreich abgeschlossen worden sein.

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