Sicherheitsexperten von Check Point Software haben einen rapiden Anstieg bei Android-Malware dokumentiert. Die Schadsoftware installiere demnach rund 50.000 betrügerische Apps am Tag und zeige unerwünschte Werbung an.
Das Resultat dieser Angriffe über diese Schadsoftware sollen Einnahmen von über 300.000 US-Dollar sein. Der Erfolg der Angriffe sei der Fähigkeit des Schädlings zu verdanken, das betroffene Android-Smartphone unbemerkt zu rooten. Das funktioniere auch über Sicherheitslücken, die bei älteren Android-Versionen ungepatcht seien. Check Point Software hat die Schadprogramme HummingBad getauft. Andere Sicherheitsexperten verweisen darauf, dass es sich dabei um die Shedun getaufte Familie von Auto-Routing-Malware handle, die man im vergangenen November entdeckt habe.
Die Spur des Schädlings führt laut Check Point nach China und dort zu einer Werbefirma. Die Wege um Geld zu verdienen seien zum einen die Anzeige von Werbung, zum anderen die Installation von Apps und auch die durch die massenhafte Installation von Apps resultierende Fälschung der Statistiken im Google Play Store, so Check Point. Die Zahl der infizierten Android-Smartphones soll bei 10 Millionen Geräten liegen. Europa ist davon allerdings kaum betroffen. Checkpoint hat eine detaillierte Analyse (PDF) der Schadsoftware und ihrer Hintermänner veröffentlicht.




