HTC kündigt eine fertige Consumer-Version der Virtual-Reality-Brille Vive für den April 2016 an. Im Januar soll nochmal ein zweites Entwickler-Kit erscheinen. Unklar bleibt der Status des Linux-Support.
Im hauseigenen Blog hat HTC ein Update zu den Plänen mit Valves VR-Brille Vive geliefert. Demnach soll zunächst am 18. Dezember eine Entwicklerkonferenz in Peking stattfinden, Anfang 2016 gibt es dann ein neues Modell für die Entwickler. HTC will für diese Phase 7000 zusätzliche Brillen produzieren.
Die VR-Brille Vive wurde von Valve entwickelt, wird von HTC produziert und soll mit Steam VR funktionieren. Zum Linux-Support gibt es widersprüchliche Meldungen, zumindest was den Startzeitpunkt betrifft. In einem Interview vom August auf der Gamescon 2015 erklärte Jeff Gattis, damals nach Marketing-Chef für Connected Products bei HTC, dass die Vive Linux, OS X und Windows als Plattformen unterstützen werde. Die Frage lautete allerdings, ob das von Tag 1 der Fall sein werde, was Gattis nicht klar beantwortete. Im Juni hatte Gattis gegenüber der Zeitschrift Gamestar noch erklärt, die Steam-Boxen wären wohl zu langsam für die Vive-Brillen.
Der Macher der Oculus Rift hatten bereits im Mai angekündigt, den Support für OS X und Linux “zu pausieren”, um sich nur auf eine Plattform zu konzentrieren. Da die Steam Machines aber auf Linux laufen und Valve weiter fleißig Spiele portiert, dürfte die Vive für VR-Interessierte mit Linux-Hintergrund die interessantere Alternative sein. Im Unterschied zur Oculus Rift ist die HTC Vive darauf ausgelegt, dass sich die Spieler im Raum bewegen.





