Der Novell-Microsoft-Pakt trägt Früchte: Der britische Finanzdienstleister HSBC standardisiert seine Linux-Server auf Suse Linux Enterprise.
Der britische Finanzdienstleister HSBC mit weltweit 125 Millionen Kunden wird seine Server auf Novells Suse Linux Enterprise umrüsten. Grund für die Entscheidung war die
Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft, wie die Unternehmen am 13. März erklärten. Eine Rolle spielte auch die Interoperabilität mit Windows Active Directory und dass der Support für beide Plattformen nach Meinung von HSBC sichergestellt sei.
Microsoft liefert HSBC die Lizenzen für einen dreijährigen Priority-Support durch Novell. Der Lizenzkauf betrifft allerdings keine bestehenden Windows-Server, wie Microsoft und Novell betonen. Vielmehr sollen die vorhandenen Linux-Server unter der SLES-Plattform vereinheitlicht werden. Die Bank, die in 9.500 Büros in 76 Ländern tausende Linux-Server betreibt, will so die Total Cost of Ownership reduzieren. Wegen der Komplexität der unterschiedlichen Linux-Varianten seien die Kosten bislang sehr hoch gewesen. “Manchen wird überraschen, dass unsere Windows-Umgebung eine niedrigere TCO hat als unsere aktuelle Linux-Umgebung”, zitiert Novell Matthew O’Neill, zuständig für IT-Operations bei HSBC.





