Check Point Research (CPR), die Forschungsabteilung des Firewall- und VPN-Experten Check Point, hat einen wachsenden Marktplatz für gestohlene Premium-Konten von ChatGPT im Dark Net entdeckt.
Check Point Research versteht sich selbst als Mahner, der auf die Gefährlichkeit von Programmen wie ChatGPT für die IT-Sicherheit hinweist. Dass jeder und eben auch Kriminelle das Tool nutzen können, um Programm-Code schreiben zu lassen, sei ein Sicherheitsrisiko. OpenAI versuche Sicherheitsebenen einzuziehen und eine davon sei das Premium-Konto, berichtet CPR. Allerdings gebe es bereits einen Markt für gestohlene Premium-Konten von ChatGPT im Dark Net. Damit drohe doppelte Gefahr, denn einerseits könne sich jeder Cyber-Kriminelle gegen Geld anonym einen Premium-Zugang verschaffen und andererseits erhalte er alle Konten-Informationen des eigentlichen Besitzers, inklusive der bisher gestellten Suchanfragen bei ChatGPT. Darüber hinaus ermöglicht das die Umgehung der Regions-Sperre (Geo-Blocking), die OpenAI eingebaut habe.
Der Markt für gestohlene Benutzerkonten aller Art sei einer der einträglichsten am digitalen Schwarzmarkt, heißt es weiter. Für ChatGPT würden dort etwa Zugangsdaten zu Premium-Konten angeboten. Auch Programme, um Premium-Konten selbst zu knacken, seien im Angebot. Dabei seien Listen von E-Mail-Adressen und Passwörtern im Einsatz, um durch Kombinationen einen Glückstreffer zu landen. Auch die Eröffnung von Premium-Konten als Dienstleistung sei zu haben, wobei dabei meist gestohlene Bezahl-Karten zum Einsatz kämen, so CPR.


