Hamburger Superrechner fürs Klima eingeweiht

Im Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg-Eimsbüttel ist jetzt ein neuer Supercomputer eingeweiht worden, der erstmals ausschließlich der Klimaforschung dienen wird.

Der neue Rechner namens Levante macht mit einer Rechenleistung von 14 Billiarden Operationen pro Sekunde noch höher aufgelöste globale Klima- und Erdsystemmodelle möglich. Solche Modelle erlauben eine rein physikalische Darstellung wichtiger kleinräumiger Klimaprozesse. Ein Beispiel dafür ist, dass nun explizit Wolken und Niederschlag dargestellt werden können.

Hersteller der neuen Anlage ist die Firma Atos, die bereits das Vorgängermodell geliefert hatte, das jetzt entsorgt wird. Das neue System verfügt über 2832 Rechnerknoten mit jeweils zwei Prozessoren, weitere 60 Knoten mit jeweils vier Hochleistungsgrafikprozessoren liefern zusätzliche 2,8 Billiarden Operationen pro Sekunde. Die insgesamt 32 Millionen Euro teure Zwei-Megawatt-Anlage ist allerdings zugleich ein kostenintensiver Stromfresser: Unter günstigen Bedingungen rechnen die Betreiber derzeit mit 5 Millionen Euro Stromkosten pro Jahr.

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