Hälfte der Bitcoin-Transaktionen waren Betrug

Die Spieleplattform Steam hatte zwischen April 2016 und Dezember 2017 kurzzeitig Zahlungen in Bitcoin akzeptiert. Nun kam heraus, weswegen man relativ schnell wieder davon Abstand nahm: der President des Mutterkonzerns Valve, Gabe Newell, gab in einem Interview mit PC Gamer bekannt, dass es nicht allein die höheren Transaktionskosten waren, vielmehr seien die Hälfte der Transaktionen in betrügerischer Absicht erfolgt.

Newell: “Das Problem ist, dass viele der Akteure, die in diesem Bereich tätig sind, nicht diejenigen sind, von denen Sie wollen, dass sie mit Ihren Kunden interagieren. Wir hatten Probleme, als wir anfingen, Kryptowährungen als Zahlungsoption zu akzeptieren. 50 Prozent dieser Transaktionen waren betrügerisch, eine verblüffende Zahl. Das waren Kunden, die wir nicht haben wollten.” Zudem bemerkte Newell, dass die Kursschwankungen von Bitcoin “ein kompletter Albtraum” seien – die Leute seien nicht glücklich, wenn ein Spiel an einem Tag 10 Dollar und am nächsten 100 Dollar kosten könne.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
1 Kommentar
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Paul
4 Jahre her

Völlig nachvollziehbar. Kryptogeld ist kein Tauschmittel, sondern 100%ige Spekulation und Irrfahrt.

Nach oben