Green Linux soll Rechnern das Stromsparen beibringen

Die Linux Foundation hat die Initiative Green Linux ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, den Stromverbrauch von Rechnern zu senken, die unter dem freien Betriebssystem laufen.

Bereits in der nächsten Woche wird sich die Gruppe der Initiative Green Linux in Ottawa / Kanada zum ersten Mal treffen. Dort sollen die Entwickler-Prioritäten und Ziele festgelegt werden. Die Iniative wurde in der letzten Woche auf dem Linux Foundation Collaboration Summit beschlossen, der auf dem Campus von Google im Silicon Valley stattfand. Das Treffen zog rund 230 freie Open-Source-Entwickler sowie Angestellte von Firmen an, die die Linux Foundation unterstützen. Mit dabei waren unter anderem Vertreter von IBM, Red Hat und Novell.

Der Stromverbrauch wird vor allem für mobile Geräte immer wichtiger, da er die Betriebsdauer entscheidend beeinflusst. Aber auch Desktop-Maschinen und Server sollen bei den Optimierungen mit einbezogen werden. Ein weiteres Feld zur Verbrauchsoptimierung stellt die verwendete Hardware dar und soll mit betrachtet werden.

Einen ersten Vorstoß bezüglich Energieeinsparungen unternahm vor wenigen Wochen Intel. Das Unternehmen stellte das Tool Powertop vor, das die größten Energieverschwender auf Software-Seite aufspürt. Erste Tests haben gezeigt, dass die gezielte Abschaltung stromhungriger Prozesse, die die CPU aus dem Tiefschlafmodus aufwecken, bis zu eine Stunde zusätzliche Akkulaufzeit ermöglicht. Diese Einsparungen soll nun auch auf Desktop- und Serversystemen erzielt werden, um den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten zu senken.

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