Googles Project Zero findet Lücken in Symantec-Produkten

Google hat im Project Zero Sicherheitsexperten damit beauftragt, sich mit Zero-Day-Lücken zu befassen. In den Sicherheitsprodukten von Symantec für Windows sind die Experten fündig geworden.

Das Project Zero wurde von Google im Jahr 2014 gegründet, nachdem gravierende Sicherheitslücken wie Heartbleed entdeckt wurden. Nun hat das Project seine in Symantec-Produkten aufgespürten Sicherheitslücken veröffentlicht. Symantec bietet Advisorys für seine Kunden an. Einige der Lücken seien nicht mit Updates zu schließen, heißt es bei Project Zero. Admins müssten also gegebenenfalls selbst Hand anlegen.

Laut den Security-Analysten von Google sind die Lücken etwa in Norton Security, Symantec Endpoint Protection, E-Mail-Security hochkritisch. Es sei keine Nutzeraktion erforderlich um sie auszunutzen, und ein Angrif funktioniere in der Default-Konfiguration. In einigen Fällen werde der angreifbare Code sogar in den Windows-Kernel geladen. Da Symantec für alle Produkte nur eine Core-Engine verwende, seien alle Produkte betroffen, heißt es in der Mitteilung. Die Zero-Day-Experten liefern eine detaillierte Beschreibung der Probleme in ihrem Blogbeitrag.

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