Google hat in den USA für Google-AI-Ultra-Abonnenten die älter als 18 Jahre sind, das Projekt Genie freigeschaltet, eine App, die mit Hilfe von Genie 3, dem LLM Gemini und dem Bildgenerator Nano Banana auf Basis eines Prompts und optional hochgeladener Bilder virtuelle Welten erzeugt, in denen sich ein vom Nutzer ebenfalls erzeugter Charakter bewegen kann.
Die virtuelle Welt achtet dabei auf die in der realen Welt geltenden Gesetze der Physik. Google sieht das als Schritt hin zu starker KI, die auch in der Lage sein müsse, sich in den unterschiedlichsten Umgebungen der realen Welt zu orientieren und dabei die naturgesetzmäßigen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Das kann mit der Simulation nun trainiert werden.
Der Benutzer erzeugt dabei zunächst aus einer Textbeschreibung und gegebenenfalls Bildern eine fotorealistische Szenerie, die er später weiter verfeinern und ergänzen kann. Weiter erschafft er einen Charakter, bei dem er wählen kann, ob er durch dessen Augen oder die Augen eines Dritten die künstliche Welt betrachten will. Anschließend kann der Charakter die Welt erkunden – egal ob laufend, fahrend, fliegend oder tauchend.
Bestehende Welten lassen sich für neue Interpretationen remixen, indem man auf deren Vorgaben aufbaut. Für kuratierte Welten gibt es eine Galerie. Auch ein Zufallsgenerator kann verwendet werden, um sich inspirieren zu lassen. Am Ende kann der Nutzer die Videos der Welten und ihrer Erkundung herunterladen.






