Google hat mit Open Usage Commons eine Organisation gestartet, über die Open-Source-Projekte ihre Trademarks sorgenfrei und im Sinne von freier Software lizenzieren können, teilt Google mit.
Google will mit dieser Organisation dem nach Meinung von Google unterschätzten Problem begegnen, dass Trademarks anders behandelt werden als Copyrights und Patente. Vielen Projekten sei deshalb nicht klar, dass ihre Logos, Namen und Badges eventuell nicht von der im Projekt gewählten Lizenz abgedeckt seien. In diese Bresche will die Open Usage Commons springen und Projekten bei der Wahl von Lizenzen helfen.
Als erste Projekte, die sich der Open Usage Commons bedienen, hat Google mit Istio ein Eigengewächs aufgenommen. Istio ist in Zusammenarbeit mit IBM entstanden. Bei IBM allerdings ist man mit der Aufnahme von Istio gar nicht glücklich. In einem Blogbeitrag bemängelt IBMs Jason McGee, dass es enttäuschend sei, dass Google keinen Vendor-neutralen Ansatz wählt und einen Open-Governance-Prozess. Eine von Google geführte Organisation werde diesem Anspruch nicht gerecht. Zudem sei man sich bei der Gründung von Istio im Jahr 2017 einig gewesen, dass Projekt unter die Fittiche der Cloud Native Computing Foundation zu stellen. Und das sollte Google auch tun, findet Jason McGee.






