Googles Open-Source-Sparte hat die Season of Docs 2021 gestartet. Die Aktion unterstützt Open-Source-Projekte finanziell bei der Erstellung einer Dokumentation.
Bei der von Google seit dem Jahr 2019 veranstalteten Aktion können sich, ähnlich wie beim Summer of Code, Open Source Projekte für die Teilnahme bewerben. Diese Bewerbungsphase ist gestartet und dauert noch bis 26. März. Anschließend gibt Google die ausgewählten Projekte bekannt und die Arbeit an der Dokumentation kann beginnen. Google zahlt dann einen technischen Redakteur, der mit der Projekt-Administration an der Dokumentation arbeitet. In diesem Sinne sind gleichzeitig sogenannte Technical Writer und Autoren aufgefordert, sich zu melden, sollten sie an einer Mitarbeit interessiert sein.
Zum Abschluss der Dokumentationsarbeit, und das ist neu, ist jedes Projekt verpflichtet, eine Case Study zum Verlauf der Dokumentation zu verfassen. Dieses Papier sollte die Probleme aufzeigen und die Lösungswege dafür. Es soll zudem aufführen, welche Methoden angewandt wurden, um die Effektivität der Dokumentation zu messen, und welche Lehren man daraus für die Zukunft gezogen hat. Google will so zusätzliche Erkenntnisse zum Erstellen einer Dokumentation sammeln und veröffentlichen.
Google kann im Jahr 2019 auf 44 abgeschlossenen Dokumentationsprojekte verweisen. Im Jahr 2020 waren es bereits 64 Dokumentationen in Standardlänge. Daneben gibt es auch Langzeitprojekte, deren Entwicklungszeit verlängert wurde.
Auf den Google Webseiten zur Season of Docs gibt es die passenden Informationen für interessierte Projekte und auch die technischen Redakteure. Google zahlt den akzeptierten Projekten für die Umsetzung der Dokumentation zwischen 5000 US-Dollar und 15.000 US-Dollar, je nach Aufwand. Welchen Zuschuss Projekte erwarten können teilt Google mit, nachdem das jeweilige Projekt für das Programm akzeptiert wurde. Für die Season of Docs 2021 hat Google eine Timeline veröffentlicht.






