Mit dem Accelerated Mobile Pages Project, kurz AMP, will Google das Browsen auf mobilen Geräten beschleunigen. Basis ist das so genannte AMP HTML, das einige Elemente wie Javascript und CSS beschränkt.
Mit der Open-Source-Initiative AMP sind besonders Publisher angesprochen, die ihre Inhalte auf mobile Geräte bringen wollen. Google verbindet mit AMP einige technischen Kniffe, das Laden von Bildern nur auf Anfrage des Nutzers zählt dazu. Zu den Unterstützern der Initiative zählen namhafte Verlage mit ihren Publikationen, darunter die New York Time, The Guardian, die Frankfurter Allgemeine und Zeit Online.
Neben den Einschränkungen in der Übertragung von Bandbreite fressenden Inhalten will Google mit seinen Mitstreitern auch für eine Beschleunigung mittels Caching von Websites erreichen. Zu den Technologie-Partnern zählt Google unter anderem Linkedin, Pinterest, Adobe Analytics, Parse.LY und Twitter. Einen ähnlichen Weg geht auch der Browseranbieter Opera, der ebenfalls einen Cache von Websites vorhält. Den Werbetreibenden, die erfahrungsgemäß mit Einschränkungen beim Übertragen nicht einverstanden sind, verspricht das AMP-Projekt geeignete Formate um Werbung ausliefern zu können.
Derzeit ist das Projekt dabei, die technischen Spezifikationen für AMP-HTML auszuarbeiten, die auf Github zu finden sind.





