Godot, die freie Engine mit Support für 2D- und 3D-Grafik bringt ein neues Feature in die Vorabversion zur 3.0: Support für Virtual Reality. Augmented Reality ist ebenfalls in Arbeit.
Während es aber das AR-Feature wohl noch nicht in die fertige Version 3.0 von Godot schaffen wird, soll VR-Support drin sein. Möglich macht es der so genannte ARVR-Server. Über ihn identifizieren sich AR- und VR-Plattformen bei Godot. Zugleich kümmert sich der Server um die Kommunikation mit der Engine und sorgt etwa für einen direkten Zugriff auf die Rendering Pipeline, um Latenzen zwischen Positionsbestimmung und Rendering möglichst gering zu halten.
Der zugehörige Blogpost von Entwickler Bastiaan Olij erklärt, wie Entwickler das Vorab-Feature nutzen, indem sie zunächst das Interface und den Viewport initialisieren, um anschließend die eigens eingeführten Nodes “ARVROrigin”, “ARVRCamera”, “ARVRController” und “ARVRAnchor” (nur AR) zu verwenden. Als Deployment-Methode für die Interfaces empfiehlt das Projekt GD-Native-Module. Solche Module gebe es bereits für Open VR (hier ist bereits die Betaphase erreicht) und Open HMD (noch recht experimentell). Auch Support für Apples AR-Kit bringt Godot mit, aber nicht im Core.
Nicht zuletzt kündigt der Post ein Interface für Mobile VR namens “Native Mobile” an. Dieses unterstütze die Headset-Orientierung und rudimentär Lens Distortion für Cardboard-artige VR-Lösungen. Infos gibt es in der Mobile-VR-Interface-Dokumentation.




