Make, das Build-Tool des GNU-Projekts, ist in Version 4.0 mit einigen neuen Features erhältlich.
Die Software integriert nun auf Wunsch die Scheme-Implementierung Guile (in Version 1.8, 2.0 oder neuer), mit der sich Erweiterungen schreiben lassen. Daneben gibt es neue Optionen für den Aufruf auf der Kommandozeile: “–output-sync” gruppiert die Ausgaben nach Targets oder rekursiven Make-Aufrufen. Noch gesprächiger ist “–trace”, das die aufgerufenen Rezepte sowie den Namen des Makefiles und die Zeilennummer ausgibt. Für die Kompatibilität mit BSD-Makefiles soll der Operator “!=” sorgen, der “$()” entspricht. Er kann allerdings die Rückwärtskompatibilität zu alten Makefiles stören. Die Funktion “$(Datei)” dagegen schreibt in eine Datei. Unter Windows funktionieren nun der Jobserver und “.ONESHELL”.
Weitere Informationen finden sich in der “NEWS”-Datei des Quelltextes. Er steht unter GPLv3 auf der GNU-Make-Homepage zum Download bereit.




