GNU Chess 6.1.0 zaubert Figuren aufs Terminal

GNU Chess, eines der ältesten Schachprogramme für Unix, steht in Version 6.1.0 mit einigen Neuerungen bereit.

Dank der Unicode-Zeichen für Schachfiguren bietet das Programm nun auch im Terminal einen grafischen Modus. Bisher war so etwas nur mit Grafik-Frontends wie XBoard möglich. Der Gentoo-Entwickler Sebastian Pipping hat die neue Release für seine Distribution paketiert und demonstriert den neuen Modus in seinem Blog.

Daneben setzt das Projekt nun zur Internationalisierung GNU Gettext ein, vollständige Übersetzungen gibt es derzeit in Serbisch, Spanisch und Ukrainisch, in Arbeit sind Deutsch und Niederländisch. Das Kommando “pgnload” zum Laden gespeicherter Spiele im Format Portable Game Notation (PGN) wurde verbessert und erlaubt es dem Anwender nun, sich vorwärts und rückwärts innerhalb der aufgezeichneten Partie zu bewegen. Im UCI-Modus lastet das Programm die CPU nun nicht mehr vollständig aus.

Weitere Informationen sowie den GPLv3-lizenzierten Quelltext gibt es unter http://www.gnu.org/software/chess/. Pakete bietet neben Gentoo auch Arch Linux bereits.

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