Gnome-Roadmap: Auf dem Weg zu besserer Funktionalität

Die Entwickler der Desktop-Umgebung Gnome haben ihre Pläne und Ziele für die zukünftigen Versionen 2.20 bis 3.0 bekannt gegeben. Neben höherer Stabilität stehen Verbesserungen der Funktionalität im Vordergrund.

Die Roadmap stellt die Zielsetzung für die kommenden Versionen 2.20 und 2.22 im Detail dar, auf spätere 2.x-Veröffentlichungen wird grob eingegangen. Auch das noch ferne Release 3.0 stand bereits zur Debatte. Neben vielen kleinen Änderungen und Verbesserungen in der 2.20er Version soll der noch in Entwicklung befindliche GtkBuilder die derzeitige libglade ersetzen. Gail soll laut Roadmap in GTK+ und in der libgnomecanvas integriert werden. Noch nicht endgültig gesichert ist die Aufnahme dreier Module. Eines davon ist beispielsweise das Modul Linux Screen Reader (LSR), das als Bedienhilfe die Benutzung des System für beeinträchtigte Menschen verbessern soll.

Für das 2.22er Release ist unter anderem geplant, die derzeitige vom Dateibrowser Nautilus genutzte Abstraktionsschicht GnomeVFS durch GVFS zu ersetzen. Erstmals soll das Projekt MPX – das Multi-Pointer X Server Projekt – integriert werden. Damit wird es möglich, mehrere Eingabegeräte simultan zu nutzen. So können beispielsweise mehrere Mäuse mit jeweils eigenen Zeigern genutzt werden.

Alle geplanten Änderungen und Verbesserungen hinsichtlich der Gnome-Versionen 2.20 und 2.22 sowie aller weiteren 2.x-Releases sind unter live.gnome.org nachzulesen. In Bezug auf die Veröffentlichung der Version 3.0 haben sich Entwickler darauf geeinigt, keine umwälzenden Änderungen einzuführen.

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