Wie Gnome-Entwickler Matthias Clasen berichtet, schreitet die Integration von Wayland in Gnome voran. In Fedora 22 will man Wayland für den Login-Screen verwenden.
Ziel sei es laut Clasens Mitteilung, den Release-Termin nicht endlos hinauszuzögern, um irgendwann zu einem Endpunkt in der Wayland-Entwicklung zu gelangen. Nachdem der Wayland-Code, bis auf den Wacom-Support, nun in Gnome steckt, will das Projekt Fedora 22 für erste Tests verwenden.
Die Umstellung auf Wayland betrifft zuerst den Login-Screen. Auf diese Weise müssen sich die Entwickler keine Sorgen um kompatible Programme und exotische Hardware machen und können trotzdem auf Bugreports hoffen. Zudem will man innerhalb von Wayland-Sessions die Wayland-Backends für GTK+, aber auch SDL und Qt verwenden, um die Wayland-Nutzer zu unterstützen, zugleich aber die X-Nutzer nicht zu stören.
Die Änderungen sollen in GTK+ 3.15.4 einfließen. Kurz nach dem Branch von Fedora 22 soll die Wayland-Session der Standard in Rawhide werden, der Entwicklerversion von Fedora, aus der später Fedora 23 wird.






