Gitlab erlaubt es Entwicklern, eine Art eigenes Github auf ihren Servern zu betreiben. Von der Software, die in einer Community- und einer Enterprise-Variante vorliegt, ist jetzt die Version 7.8 erschienen.
Es sei die bis dato größte Gitlab-Release mit 60 Einträgen im Changelog, schreiben die Entwickler in ihrer Ankündigung. Zu den Features der Community-Ausgabe, die unter MIT-Lizenz steht, gehören unter anderem ein Gitlab.com-Import, der es erlaubt, eine Gitlab-Instanz von Gitlab.com auf den eigenen Server zu verfrachten. Dateien lassen sich in einem leeren Repository direkt aus Gitlab heraus anlegen, auch einen Commit-Kalender gibt es jetzt, der die tägliche Commit-Anzahl visualisiert.
Nicht gespeicherte Kommentare gehen beim Reload einer Seite nicht mehr verloren. Es gibt Avatare für Projekte und Erwähnungen von Gruppen, zudem lassen sich Benachrichtigungen über Änderungen feiner regulieren. Hinzu kommen einige Neuerungen nur für die Enterprise-Variante: Große Dateien lassen sich mit Gitlab Annex verwalten, die Jira-Integration funktioniert besser und Admins importieren ihre Github-Enterprise-Softwarelager einfacher in Gitlab Enterprise.
Nicht zuletzt haben die Entwickler die Versionsnummer von Gitlab CI an die von Gitlab angepasst, hier gibt es einen Sprung von 5.4.x auf 7.8. Ein Vergleich zwischen der Community und der Enterprise Edition liefert die Webseite selbst, der Code der freien Version lässt sich im Quellcode oder als Paket über den Downloadbereich herunterladen.







