Die Versionsverwaltung Gitlab bringt mit der Version 14.6 als letztes Release im Jahr 2021 einige Verbesserungen mit. Dazu zählt eine vereinfachte Geo-Konfiguration, die global verteilten Teams hilft, die nächstgelegene Geo-Site zu nutzen.
Vor GitLab 14.6 konnten Sysadmins Geo mit einer einheitlichen URL für alle Git-Vorgänge einrichten. Die Geo-Replikate hatten jedoch jeweils eine eigene URL für die Web-UI und den API-Zugriff, sodass die Benutzer die URL zu den spezifischen Geo-Replikaten kennen mussten. Mit GitLab 14.6 würden sekundäre Geo-Sites Schreibanforderungen transparent an die primäre Site weiterleiten und die meisten Leseanforderungen beschleunigen. Systemadministratoren können nun allen GitLab-Benutzern eine einzige URL zur Verfügung stellen, die automatisch die nächstgelegene Geo-Site verwendet, teilt Gitlab mit.
GitLab bringt zudem eine Aktivitätsliste für den GitLab-Agenten mit. In dieser Aktivitätsliste werden Ereignisse in Echtzeit protokolliert. Im ersten Schritt der Implementierung protokolliert die Liste den Verbindungs- und Token-Status. In kommenden Versionen sollen weitere Ereignisse für die Protokollierung folgen.

Aktivity-Liste im Gitlab-Agenten. Quelle: Gitlab
Ein neuer Rich-Markdown-Editor soll zudem das Bearbeiten von Wiki-Seiten erleichtern, unabhängig davon, wie gut der Anwender die Markdown-Syntax kennt. In früheren Versionen sei es nötig gewesen, Änderungen zu speichern, um zwischen dem Markdown-Editor und dem Markdown-Quelltext wechseln zu können. In GitLab 14.6 könne der Nutzer zwischen den beiden Editoren wechseln, ohne Änderungen zu speichern. Damit lasse sich schnell der Editor wählen, der gerade erwünscht sei, etwa um im Markdown zu schreiben und in die WYSIWYG-Oberfläche für komplexere oder langwierige Formatierungsaufgaben zu wechseln.




Auch wichtig zu erwähnen: Es gibt seit 14.6 nun auch endlich mal Omnibus-Pakete für Debian Bullseye. (Das Buster-Paket hatte zwar auch unter Bullseye funktioniert, das war aber eher ein Workaround und “inoffiziell”).